Die ITB Berlin 2026 steht vor der Tür – und für uns bedeutet das: Vorfreude, Spannung, viel Arbeit und ein großer Schritt nach vorn.
Seit ich selbstständig im Tourismusbereich arbeite – eine Entscheidung, die ich ganz bewusst getroffen habe – merke ich deutlich, wie sehr sich mein Leben von meiner früheren Tätigkeit als Lehrerin an einer Auslandsschule unterscheidet.
Ein großer Vorteil ist die Freiheit: flexible Arbeitszeiten, kein Weckerklingeln in aller Herrgottsfrühe und keine Bindung an feste Ferienzeiten.
Doch „Ferien“ ist zugleich ein zentrales Stichwort. Ich organisiere sie für andere – selbst komme ich in der Saison kaum dazu. Wochenenden oder Freizeit haben dann keine Priorität. Wenn ein Kunde anruft, sind wir da. Und zwar freundlich. Immer.
Als Spezialist für individuelle Reisen nach Ägypten – fernab vom klassischen Pauschaltourismus – erleben wir jedoch auch etwas ganz Besonderes: intensive Begegnungen mit Menschen.
Eine Reisegruppe mit Teilnehmern zwischen Anfang und Ende 80, die mit Lebensfreude und Energie 14 Tage mit uns durch Ägypten reist – da wird klar: Alter ist nur eine Zahl im Pass.
Oder ein junger Mann, der nach einer Wüstentour noch Monate später erzählt, diese Reise habe eine positive Wende in seinem Leben ausgelöst.
Unvergesslich bleibt auch unser Kulturevent mit einem Pianisten in der Wüste. Selbst Menschen mit viel Lebenserfahrung sagten danach:
„Dieser Abend war unvergleichlich und unvergesslich.“
Demnächst erwarten wir eine 85-jährige Backpackerin, die jedes Jahr vier Monate reist und ihr Herz an Kairo verloren hat. Die Dynamik dieser Stadt inspiriere sie, sagt sie – und ich weiß genau, was sie meint.
Besonders stolz sind wir auf unsere neue Zusammenarbeit mit professionellen Astronomen aus England. Gemeinsam bieten wir Astronomiereisen in Ägypten an – mit echter Expertise und echter Leidenschaft.
Ägypten bietet eine unglaubliche Vielfalt:
Dieses Boot ist für mich mehr als ein Produkt. Es ist ein graziles Geschöpf mit einer Atmosphäre, die Menschen glücklich macht – davon bin ich überzeugt.
Neue Produkte brauchen Sichtbarkeit. Deshalb haben wir uns entschieden, an der ITB Berlin 2026, der weltweit führenden Tourismusmesse, teilzunehmen.
Zunächst war es nur ein Gedanke. Ein gutes Gefühl. Ein fernes Ziel.
Doch irgendwann wird aus einem Gedanken Realität: Anmeldung, Standbuchung, Planung.
Wir sind in Halle 6.2, Stand 300, unter dem Dach des ägyptischen Tourismusministeriums vertreten – mit einem Tisch und zwei Stühlen, aber vor allem mit Leidenschaft und Erfahrung.
Die Teilnahme ist mit erheblichen Investitionen verbunden: Standgebühren, Flüge, Unterkunft, Marketingmaterial. Für ein mittelständisches deutsch-ägyptisches Reiseunternehmen wie unseres bedeutet das durchaus Druck.
Aber wir haben uns bewusst dafür entschieden.
Dabuka Travel Visions steht für:
Wir gestalten individuelle Reisen in Ägypten – maßgeschneidert, authentisch und fernab überfüllter Routen.
Natürlich lässt sich all das im offiziellen Messeprofil nur in wenigen nüchternen Zeilen darstellen. Doch hinter diesen Zeilen steckt sehr viel Herzblut.
Mit dem Näherkommen der ITB hat auch bei uns das Tempo angezogen.
Flyer gestalten klingt simpel – ist es aber nicht. Mehrere Layout-Durchgänge, Textüberarbeitungen, Diskussionen über Inhalte. Erst im dritten Anlauf waren wir wirklich zufrieden.
Und dann kam die praktische Herausforderung: Ein gedruckter Flyer muss nach dem Falten in der richtigen Reihenfolge gelesen werden können. Das erfordert erstaunlich viel abstraktes Denken.
Gestern saßen wir schließlich stundenlang in unserem Garten und falteten. Es hatte fast etwas von einem kleinen Happening. Und ja – wir sind stolz auf das Ergebnis.
Unser Geschäft lebt vom Netzwerk.
Wir sind überzeugt von unseren Produkten und von unserem Team. Menschliche Begegnung steht bei uns immer vor reinem Business.
Natürlich gehört auch Enttäuschung dazu – wenn lange Beratungen plötzlich im Nichts enden. Doch das ist Teil des Unternehmertums.
Für die ITB Berlin 2026 versuchen wir nun, mit möglichst vielen internationalen Reiseveranstaltern, Agenturen und Partnern in Kontakt zu treten. E-Mails, Chats und Meetinganfragen eröffnen neue Perspektiven für Kooperationen und gemeinsame Projekte.
Die Spannung steigt. Die Vorfreude auch.
Allein die Tatsache, dass aus einer Idee Realität geworden ist, empfinde ich als Erfolg.
Ich freue mich auf Begegnungen mit Menschen aus unterschiedlichsten Kontexten. Hinter jedem Gespräch steht eine Geschichte, hinter jeder Geschichte ein Lebens- oder Geschäftsentwurf. Und ich bin sicher, dass es viel zu lernen geben wird.
Für mich fühlt sich die ITB im Moment an wie eine große Welle, die auf uns zukommt.
Aber ich schwimme gern.
Wir sind gespannt – drückt uns die Daumen!